Rindenmulch, ein echter Allrounder

Wann du den Alleskönner ins Beet holst und wann besser nicht.

Richtig angewendet schützt und nährt Rindenmulch deine Beete und sieht dabei auch noch gut aus. Beete ohne Schutz trocknen schneller aus und müssen öfter gegossen werden. Es gibt aber Pflanzen, die Rindenmulch nicht mögen. 3 Dinge, die du über Rindenmulch wissen solltest

Was Rindenmulch alles kann

Rindenmulch entsteht beim Schälen von Baumstämmen. Die zerkleinerte Rinde, ist ein echtes Multitalent: Sie schützt deine Beete vor Kälte und Hitze. Außerdem lassen gemulchte Beete sehr viel weniger an ungeliebten Beikräutern durch. Mulchen verbessert auch langfristig deinen Boden. Wer schon mal gemulcht hat, weiß dass Mulchen den Boden lockerer und durchlässiger macht. Praktisch: Da sich Rindenmulch extrem langsam zersetzt, profitieren deine Pflanzen auf lange Sicht davon.

Wer liebt welchen Mulch?

Hecken, Sträucher und Stauden, die auf eher saurem Boden wachsen, lieben Rindenmulch. Auch Beerensträucher vertragen eine Schicht aus Rindenmulch.
Steingartenpflanzen, Prärie- und Steppenstauden und viele mediterrane Pflanzen wie Lavendel und Rosmarin kommen besser mit einer dünnen Schicht aus Rasenschnitt, Vulkanasche oder Split klar.
Auch die Beschaffenheit des Bodens ist beim Mulchen wichtig. Generell kannst du dir merken: Je schwerer der Boden, desto leichter und durchlässiger sollte der Mulch sein.

So einfach mulchst du deine Beete

Vor dem Mulchen solltest du Un- oder Beikräuter aus deinen Beeten entfernen. Wenn du dir einmal die Arbeit gemacht hast, wirst du eine ganze Zeit vom Unkrautjähten verschont bleiben. Da Rindenmulch dem Boden Stickstoff entzieht, braucht dein Beet jetzt Dünger. Perfekt dafür geeignet sind Hornspäne. Als Langzeitdünger durchlaufen Hornspäne nämlich einen ähnlich langsamen Zersetzungsprozess wie Rindenmulch. So sorgst du direkt für einen guten und langanhaltenden Nährstoff-Ausgleich.

Tipp: Die Mulchschicht sollte mindestens 3 Zentimeter dick sein, damit sich das Mulchen auch lohnt!

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