Weide schneiden: So wird’s gemacht

Das Frühjahr ist der perfekte Zeitpunkt, um deine Weide zu schneiden. Was du dazu wissen musst und wieso Kopfweiden ökologisch wertvoll sind – das erklärt dir Gartenexperte John im Video.

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Weide schneiden

Tipps vom Profi

Was du zum Weidenschnitt wissen musst

Der Winter neigt sich allmählich dem Ende entgegen. Ist deine Weide zu groß geworden, ist jetzt die perfekte Zeit, um sie zu einer Kopfweide zu schneiden. Weiden sind sehr schnittverträglich. Deshalb schadet es ihnen nicht, wenn du die Ruten komplett stutzt. Und dabei tust du auch noch etwas für den Naturschutz: Baumhöhlen in Kopfweiden werden gerne von Höhlenbrütern wie Meisen oder Gartenrotschwänzen, aber auch von Siebenschläfern oder Feldmäusen genutzt. Das Schnittgut musst du übrigens nicht wegwerfen: Die besonders biegsamen Weidenruten lassen sich super als Baumaterial verwenden. Zum Beispiel kannst du aus ihnen einen Sichtschutzzaun machen – oder mit deinen Kindern zusammen eine Indianerhütte bauen. Du hast keine eigene Weide im Garten, hättest aber gerne Weidenruten? Dann frag doch mal bei einer lokalen Pflegegruppe nach, die Weidenpflege betreibt. In vielen Fällen kannst du hier Weidenruten gegen eine kleine Spende erhalten. Übrigens kannst du die Ruten auch zur Vermehrung der Weide nutzen: Einfach eine geschnittene Weidenrute 20 bis 30 Zentimeter tief in die Erde einsetzen. Daraus entsteht ein neuer Baum! Diese Vermehrungsmethode nennt man „Stockaustrieb“.

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