Stauden pflanzen? Am besten im Herbst!

Herbstzeit ist Pflanzzeit. Der Boden ist noch warm und die Winterruhe ideal für kräftige Stauden.

Stauden sind über mehrere Jahre ausdauernde Pflanzen. Stauden, die im Herbst gepflanzt werden, sollen besonders kräftig werden. Warum ist das so?

Das oberirdische Wachstum ist abgeschlossen, der warme Boden ideal für das Wurzelwachstum, zudem unterstützen milde Temperaturen und genügend Regen die Stauden bei der Vorbereitung für einen guten Start in den Frühling. Die Auswahl an Stauden ist riesig. Neben vielen Sorten, die jetzt im Herbst blühen, bieten Gärtnereien auch jede Menge Frühlings- und Sommerblüher an.

Tipp: Frostempfindliche Stauden wie Lilien besser im Frühling pflanzen.

So bereitest du Stauden und Beet vor

Bevor du neue Stauden in dein Beet setzt, solltest du

  • den Boden auflockern
  • Unkräuter entfernen und
  • Kompost einarbeiten

Damit die Stauden besser anwurzeln, die Wurzeln leicht von der Erde befreien, bei trockenen Ballen wässern und ins vorbereitete Pflanzloch setzen. Tipp: Pflanzlöcher sollten doppelt so tief und breit sein wie der Wurzelballen groß ist.

Damit die Ballen schneller wurzeln, solltest du nach dem Pflanzen kräftig gießen. Eine Schicht aus Rindenmulch oder Humus schützt und stärkt deine neuen Stauden.

Die schönsten Stauden im Herbst

Herbststauden werden meistens in voller Blüte in den Garten gepflanzt. Die bekanntesten Herbststauden sind Astern. Wenn sie genügend Sonne haben und in den Sommermonaten kräftig gegossen werden, blühen Sie je nach Sorte bis in den tiefen Herbst hinein.

Phlox kennen viele als Sommerstaude. Es gibt aber auch Sorten, die im Herbst blühen: unkompliziert und tolle Farbtupfer!

Die Herbstanemonen-Fans lieben die zarten Blüten in Pastelltönen und schätzen an der Staude, dass sie im Gegensatz zu anderen Stauden lange am selben Standort bleiben kann! Tipp: Richtig winterhart wird diese Staude erst nach 2 Jahren. Also bis dahin gut im Winter abdecken.

Robust, winterhart und ein toller Eyecatcher im Kübel ist die Fetthenne. Eine perfekte Staude für Faule. Sie überlebt auch im ungeschützten Kübel und wird – da anfällig für Wurzelfäule – nur gegossen, wenn die oberste Erdschicht abgetrocknet ist.

Herbststauden pflanzt du am besten immer in den hinteren Teil des Beetes. So bleiben die Sommerblüher im Blick und sorgen auch noch im verblühten Zustand für einen schönen Vordergrund.

Zu den hochwachsenden Herbststauden gehört zum Beispiel der bis in den Oktober violettblau blühende, bis zu 1,50 m wachsende (giftige) Eisenhut oder die  gelbblühende Goldgarbe.

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