Rasensamen: Welcher Rasen passt zu mir?

Deinen perfekten Rasen kannst du schon mit der Auswahl der richtigen Rasensamen planen. Um zu entscheiden, welchen Rasen du säen möchtest, solltest du nicht nur wissen, ob sich dein Rasen im Schatten befindet. Möchtest du deinen Rasen neu anlegen, solltest du vorher auch herausfinden, ob du eher der Englischer-Rasen-Typ oder der Sportrasen-Typ bist.


Gebrauchsrasen: Rasensamen für Spiel, Sport und Spaß

Fast alle Gartenbesitzer entscheiden sich für diese Rasensorte, wenn sie ihren Rasen neu anlegen. Wenig Pflege – alle zwei Wochen mähen im Sommer reicht – und eine hohe Trockenresistenz – Rasensprenger brauchst du erst in glühheißen Sommern – zeichnen diese Rasensamenmischung aus.

Bist du ein begeisterter Fußballer, planst viele Gartenpartys zu feiern und deine Kinder im Garten zelten zu lassen, wählst du beim Rasensäen am besten eine Sonderform des Gebrauchsrasens: den Sport- und Spielrasen. Verwendest du diese Rasensamen, ist dein Grün besonders robust gegenüber Belastungen. Dafür braucht diese Rasensorte aber auch etwas mehr Pflege: Einmal in der Woche müsstest du auch im Sommer den Rasenmäher aus dem Schuppen holen.

Zierrasen: Englischen Rasen säen

Ein englischer Rasen sieht zwar zum Verlieben aus, fordert aber viel Disziplin. Wenn du deinen Rasen neu anlegen möchtest, solltest du wissen, dass er in den ersten zwei Jahren sehr sensibel ist. Kurze Schnittintervalle (alle 5–7 Tage) gehören wie häufiges Düngen bei diesen Rasensamen unbedingt dazu. Gartenmöbel rücken, Fußball spielen, zelten? Alles erst einmal tabu. Dafür wirst du nach etwa drei Jahren mit einer besonders trittfesten und dichten Grasnarbe belohnt. Gut zu wissen: Das Rasensaatgut braucht mindestens 15 Grad Bodentemperatur zum Keimen. Mit dem Rasen säen kannst du also frühestens Anfang Juni beginnen.

Schattenrasen: Rasensamen für schattige Gärten

Ist dein Rasen von Bäumen, Hecken oder Häusern beschattet, solltest du unbedingt eine Schattenrasenmischung wählen, wenn du deinen Rasen neu anlegen möchtest. Dieser Mix aus Rasensamen enthält Grassorten, die mit wenig Sonneneinstrahlung gut klarkommen. Gut zu wissen: Schattenrasengräser vertragen längere direkte Sonne tatsächlich nur sehr schlecht. Falls du also nur ein paar dunkle Ecken im Garten hast, solltest du beim Rasen säen auch nur dort Schattengräser wählen. Für den Rest der Fläche eignen sich normale, nicht lichtempfindliche Rasensamen.

Dein Thema ist nicht dabei?

Frag unseren Experten

Unser Gartenprofi John beantwortet deine Fragen und berät dich gerne zu allen Gartenthemen. Außerdem freut er sich immer über neue Themenvorschläge für den Honda Park.