Rasenpflege zum Jahresende

Rasenpads, Samen oder Aquaperlen? So wird dein Rasen wieder schön dicht

Der Sommer war perfekt, dein Garten zweites Wohnzimmer, Spielplatz und Partylocation. Allerdings haben Zelt und Pool, Lagerfeuer und Liegestuhl einige Spuren hinterlassen. Du möchtest deinen schön grünen, dichten Outdoorteppich zurück? Dann ist es Zeit für Rasenkosmetik!

Die beste Zeit, um Rasen nachzusäen

Optimaler Zeitpunkt ist Spätsommer und Herbst. Jetzt besitzt die Erde noch ausreichend sommerliche Restwärme. Die Rasensamen können so leichter keimen und anwachsen. Noch ein Vorteil: Im Spätsommer ist es nicht so heiß und trocken. So musst du nicht aufwändig wässern. Bevor du loslegst, solltest du den Rasen relativ kurz mähen. So kannst du auch kleine Rasenlücken ausmachen und deine Saat erhält gleichzeitig mehr Licht zum Keimen (Rasensamen sind Lichtkeimer).

So gehst du vor: säubern, säen und satt gießen!

Damit die Saat gut anwächst, befreist du die Lücken von Steinen und Beikräutern. Hat sich eine Mulde gebildet, kannst du sie mit Pflanzerde auffüllen.
Jetzt das Saatgut verteilen – bei kleineren Flächen mit der Hand und bei größeren Flächen mit dem Streuwagen – und festtreten, bzw. mit einer Walze einebnen. Eine dünne Schicht Pflanzerde schützt die Samen vor hungrigen Vögeln, Wind und Wetter.

Da das Wurzelsystem der Keimlinge in den ersten Wochen nicht ausgebildet ist, solltest du zuverlässig gießen! Dein neuer Rasen dankt es dir in etwa 14 Tagen. So lange kann es dauern, bis sich das erste zarte Grün zeigt.

Rasenpads oder Samen?

Profis empfehlen zum Nachsäen die gleiche Rasensaatgut-Mischung,die du für das erste Aussäen verwendet hast. Das ist die günstigste Variante und du erkennst keinen Unterschied zum Basisrasen.

Hast du Hersteller und Rasengutmischung nicht mehr auf dem Schirm, gibt es spezielle Nachsaat-Mischungenzu kaufen, die Lücken schnell schließen sollen. Bei sogenannten Rasenpadssind Dünger und Erde als Substrat gleich mit dabei. Rasensaatgut-Mischungen sollen so unabhängig vom Boden gut anwachsen.

Bei einigen Produkten werden die Samen mit einer wasserspeichernden Masseumhüllt. Die Hülle soll das Anwachsen bei ungünstigen Bedingungen erleichtern. Wenn du z. B. kaum Zeit hast, die neu gesäte Fläche feuchtzuhalten, schützt die Hülle vor Austrocknung. Auch gegen Saatgutverlust durch hungrige Vögel oder Verwehungen sollen die „Aquaperlen“ helfen.

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