Hochsaison – Hochbeete sind Trend

Schicht für Schicht zu einer tollen Ernte. Wir zeigen, wie’s geht

Hochbeete liegen im Trend. Kein Wunder, denn das Pflanzen, Pflegen und Ernten ist viel bequemer. 90 cm hoch liegen die meisten Beete und ermöglichen dir so rückenschonendes Gärtnern. Durch das Schichtsystem aus Kompost und Erde entwickeln sich Auberginen und Co. selbst auf kleiner Fläche zu prachtvoller Größe. Und Schnecken? – Haben es richtig schwer, ins Beet-Innere zu gelangen. Also: Auf die Plätze, fertig, hoch!

01 Wie hoch, wie breit?

Hochbeete sind je nach dem, was du pflanzen möchtest, 25 cm bis zu 1 m hoch. Während Kartoffeln mit einer Höhe von 25 cm gut klar kommen, brauchen Erdbeeren schon gut 1 m Pflanztiefe. Damit du dein Gemüse gut erreichst, solltest du dein Hochbeet lieber länger als breiter anlegen: Der übliche Durchmesser liegt bei 1,20 m.

02 Schichten, schichten, schichten

Ein Hochbeet ist wie ein Schichtkuchen. Generell gilt: Nach oben hin wird das Füllgut immer feiner. Um dein Beet vor Wühlmäusen zu schützen, sollte die erste Lage aus Kaninchengitter bestehen. Schicht Nr. 2: Gehäckselte Äste – sie sorgen für eine gute Durchlüftung und für eine 1-A-Verrottung der Folgeschichten.

Schicht Nr. 3 mischst du aus Gartenabfällen, Grasschnitt und Stroh, darauf kommt eine Schicht aus normaler Gartenerde. Für die vorletzte Schicht benötigst du reifen Kompost. Nur die letzte Schicht besteht aus hochwertiger Blumenerde.

Herbst und Frühling sind übrigens ideal, um ein Hochbeet anzulegen: dann gibt es genügend Gartenabfälle.

Tipp: Hochbeete aus Holz von innen noch zusätzlich mit Teichfolie auskleiden. So schützt du das Holz und musst nicht so oft gießen.

Hochbeet selber bauen

03 Welche Pflanzen wie ins Hochbeet?

Ein Hochbeet ist unkompliziert: Du kannst direkt ins Beet säen oder gekaufte Jungpflanzen setzen. Im Prinzip kannst du dort fast alle Pflanzen setzen:
Möhren, Erbsen, Bohnen, Rettich, Radieschen, Salat, Zwiebeln und viele mehr.

Achte darauf, dass die Pflanzen nicht zu hoch zum Enten werden.
Wenn du es ganz perfekt machen möchtest, setzt du in den ersten 2 Jahren sogenannte „Starkzehrer“ wie Paprika, Lauch und Tomaten und erst im dritten Jahr die „Schwachzehrer“ wie Spinat und Salat ins Beet.

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