Felsenbirne: Wann ist Zeit für die Ernte?

Die naturbelassene Felsenbirne macht nicht nur optisch einiges her, sondern trägt auch Jahr für Jahr Früchte. Das Beste: Die Früchte der Felsenbirne sind nicht nur ausgesprochen lecker, sondern tragen mit vielen guten Inhaltsstoffen auch direkt zu deiner Gesundheit bei. Wir verraten dir im folgenden Artikel, woher die Felsenbirne eigentlich ihren Namen hat – und wann der perfekte Zeitpunkt gekommen ist, um die gesunden Früchte zu ernten.

Warum heißt die Felsenbirne eigentlich Felsenbirne?

Genau genommen müsste die Felsenbirne eigentlich Felsenapfel heißen. Ihr botanischer Name „Amelanchier“ geht auf die französisch-provenzalische Bezeichnung „amélanche“ zurück und beschreibt die Früchte der heimischen Amelanchier ovalis. Der Ursprung von „amélanche“ ist keltisch-gälisch und bedeutet so viel wie „Äpfelchen“. Etwas einfacher lässt sich der „Felsen“-Teil erklären: Die Felsenbirne bevorzugt als natürlichen Standort vor allem karge, kalkreiche Böden – gerne auch mit felsigem Untergrund.

Wann du die Früchte der Felsenbirne ernten kannst:

Die Früchte sind reif, sobald sie eine blauschwarze Färbung erreicht haben und ein wenig weicher werden. Die ersten Früchte kannst du in der Regel bereits Ende Juni, die letzten spätestens im August ernten. Doch warte mit deiner Ernte am besten nicht zu lange: Auch unter Vögeln gelten die Früchte der Felsenbirne als echter Leckerbissen!

Egal ob du sie frisch vom Strauch in dein Müsli packst, als Snack genießt oder zu Gelee, Mus und Saft weiterverarbeitest – die kleinen Früchte haben es wirklich in sich: Dank ihrer Inhaltsstoffe kann sich die Felsenbirne positiv auf deinen Schlaf und deine Herzleistung auswirken, deinen Blutdruck senken und Entzündungen im Mund- und Rachenraum lindern.

Achtung: Verwechslungsgefahr!

In der freien Natur kannst du die Felsenbirne leicht mit anderen Straucharten verwechseln – darunter fällt auch die giftige Rote Heckenkirsche. Die Früchte der Heckenkirsche sind allerdings knallrot und sitzen eng am Ast, die Früchte der Felsenbirne sind dagegen lang gestielt. Schau also bitte ganz genau hin, bevor du in die Früchte reinbeißt!

 

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