Blumenzwiebeln: So bekommst du einen blühenden Garten

Im Frühling Zwiebeln setzen. Im Sommer Blütenpracht genießen.

Du möchtest einen blühenden Garten im Sommer? Dann ist das Frühjahr die richtige Jahreszeit, deinen Garten vorzubereiten. Das kannst du ganz spontan und nach Laune machen, oder mit einem echten Gartenplan. Mit Blumenzwiebeln oder Knollen ist das ganz einfach. Während typische Frühjahrsblüher wie Narzissen, Hyazinthen, Krokusse und Tulpen im Herbst gesetzt werden, pflanzt du deine Sommerblüher im Frühjahr.

Bitte keinen Frost. Sommerblüher mögen es mild

Um sicher zu gehen, dass sich die Blütenpracht auch voll entfaltet, pflanzt du Sommerblüher am besten in einer garantiert frostfreien Zeit. In den meisten Regionen ist das ab Mitte April. Manche Zwiebelgewächse wie z. B. Anemonen oder Lilientulpen werden  sogar erst im Sommer ins Beet gesetzt.

Viele Sommerblüher sind nicht winterfest

Begonien, Dahlien, Lilien und Gladiolen sind die Hits der Saison: Dahlien gibt es in unendlich vielen Farben und Formen. Lilien gelten als extrem elegant und sind gleichzeitig robust. Begonien sind super, um auch schattige Gartenbereiche mit bunten Farbtupfern zu verschönern.

In der Regel sind Sommerblüher pflegeleicht. Bis auf Lilien sind viele der genannten Sorten allerdings nicht winterhart. Wer sie sicher über den Winter retten möchte, muss sie vor dem Frost ausgraben, an einem kühlen, frostfreien Ort überwintern und im späten Frühling wieder in die Erde bringen.

Tipp: Während Begonien und Dahlien eine lange Blühzeit haben, blühen Gladiolen nur etwa zwei Wochen lang. Wenn du die Knollen zeitversetzt im Abstand von zwei bis drei Wochen in die Erde setzt – kannst du dich länger über bunte Blüten freuen.

Tolle Sommerblüher

Zwiebeln oder Knollen: Was ist der Unterschied?

Auch wenn es sich aus botanischer Sicht um zwei verschiedene Organe handelt, werden die unterirdischen Speicherorgane der Zwiebel- und Knollenpflanzen meist als Blumenzwiebeln bezeichnet. Der Unterschied liegt in der anatomischen Bildung des jeweiligen Speichers. Bei einer Knolle ist das Innere nicht wie bei Zwiebeln schichtweise aufgeteilt, sondern eher massiv.

Das verrät dir das Aussehen der Blumenzwiebel

  • Ist die Zwiebel fest in der Konsistenz und gibt auf sanften Druck mit dem Daumen kaum nach, hast du eine frische, gesunde Zwiebel erwischt.
  • Dunkel gefärbte Stellen sind oft ein Hinweis auf Pilzbefall.
  • Lilienzwiebeln besitzen keine feste Außenhaut. Also nie längere Zeit frei und ungeschützt lagern.
  • An der Größe der Zwiebeln erkennst du in der Regel die spätere Pflanzen- oder Blütengröße. Tipp: Besonders kleine Zwiebeln oder Knollen trocknen leicht aus und sollten am besten gleich nach dem Kauf gepflanzt werden.

 

Zwiebeln richtig in die Erde setzen – so geht’s!

  • Zwiebeln und Knollen sollten zwei- bis dreimal so tief gepflanzt werden wie sie hoch sind.
  • Je nach Wuchshöhe der Sorte solltest du 20 bis 100 cm Abstand zwischen den einzelnen Zwiebeln oder Knollen lassen.
  • Bei Staunässe-empfindlichen Arten wie Lilien gibst du vor dem Pflanzen am besten eine Handschaufel groben Bausand ins Pflanzloch.
  • Vor Wühlmäusen schützen sogenannte Pflanzkörbe, die mit ins Beet gesetzt werden.
  • Sobald die Triebe etwa 10 cm hoch sind, freuen sie sich über eine Portion Dünger.

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