Benjeshecken: gut für Insekten – schön für deinen Garten!

Die englischen Landschaftsgärtner haben es vorgemacht: Mit Totholz lassen sich Beete umranden, Abgrenzungen definieren und nostalgische Akzente setzen. Bekanntes Beispiel sind sogenannte Benjeshecken. Sie bieten Rückzugsraum und Nahrung für Insekten, Vögel und andere Tiere und sorgen in deinem Garten für einen echten Blickfang. Wir verraten dir, was du beachten musst, wenn du eine Benjeshecke anlegen möchtest.

Benjeshecke anlegen – so geht’s

Eine Benjeshecke anzulegen ist ganz einfach: Dazu werden in einem Abstand von etwa 50–70 Zentimetern abwechselnd auf der linken und der rechten Seite stabile Äste oder Pfosten in die Erde geschlagen. Zwischen den Pfosten schichtest du auf einer Breite von etwa 50 Zentimetern vertikal Zweige und Äste. Ideal sind langsam wachsende Obsthölzer sowie Buchen- oder Eichenholz. Aber auch Stängel verblühter Stauden, Gräser und Efeuranken kannst du in der Holzkonstruktion versenken. Mit der Zeit verrottet das Schnittgut und sackt ab. So kannst du immer wieder neues Material nachlegen.

Benjeshecken bieten Lebensraum und schaffen neues Leben

Benjeshecken bieten – gerade im Winter – Unterschlupf, Versteckmöglichkeiten und Nahrung für Vögel, Amphibien, Reptilien, Igel, Haselmäuse, Insekten, Spinnen und weitere Tiere. Und sie bringen auch selbst wieder neues Leben hervor: Wenn’s gut läuft, tragen Vögel Samen ins Totholz und deine Hecke wird zu einem lebenden und stabilen Wall. Natürlich kannst du sie auch nach eigenen Ideen bepflanzen und in Szene setzen: Klassische Beipflanzen solcher Benjeshecken sind z. B. Farne und Gräser. Mit etwas Glück brüten im Frühjahr sogar Zaunkönige oder Rotkehlchen in deiner neuen Biotop-Hecke!

Du willst mehr über den Nutzen von Totholz und das Anlegen von Totholzecken und -haufen erfahren? Dann lies unseren Artikel dazu: Mit Totholz zum insektenfreundlichen Garten

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